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IProg · Klausur 1 · Aufgabe 1

Grundlagen: Barrierefreiheit, Sessions, Internet, Internationalisierung, JSTL, Cookies

Sechs Wissensfragen, keine Rechnung. Zu jeder Frage steht hier, was man weiß, warum es so ist, und die Antwort in Stichworten, wie sie aufs Blatt gehört. Rechts füllt sich der Antwortzettel. Mit Weiter geht es zur nächsten Frage.

Die Aufgabe

Aufgabe 1: Grundlagen (20 Punkte)

  1. (4 Punkte) Barrierefreiheit im Web: wo nötig und was umsetzbar?
  2. Nennen Sie drei sinnvolle Nutzungsmöglichkeiten von Session-Daten.
  3. (3 Punkte) Was benötigt man für eine erfolgreiche Internetverbindung?
  4. (3 Punkte) Was ist bei einer internationalen Webanwendung zu beachten? Welche Probleme gibt es?
  5. Vorteile von JSTL in JSP.
  6. Was sind Cookies und wofür werden sie verwendet?

Die Fragen stehen so im Gedächtnisprotokoll, knapp formuliert. Das Protokoll nennt 20 Punkte für die ganze Aufgabe und Punkte für a, c und d. Für b, e und f bleiben zusammen 10 Punkte, die Aufteilung fehlt.

In eigenen Worten: Jede Frage will Begriffe aus der Vorlesung, keine Aufsätze. Faustregel: je Punkt ein treffendes Stichwort. Wo die Frage zwei Teile hat (a: wo nötig und was umsetzbar), braucht jeder Teil eigene Stichworte.

Merke: Die Klausur ist ohne Hilfsmittel, Stichworte reichen. Lieber ein Stichwort mehr als eine lange Erklärung.
  1. a: Barrierefreiheit.
  2. b: Session-Daten.
  3. c: Internetverbindung.
  4. d: internationale Webanwendung.
  5. e: JSTL.
  6. f: Cookies.

a) Barrierefreiheit

  • Wo: überall, für alle Nutzer, auch mit Einschränkungen; Pflicht nach BITV
  • alt-Texte für Bilder
  • Information nie nur über Farbe
  • Struktur-Tags (h1, ul, li), table nur für Tabellen
  • mit Validatoren nach WCAG prüfen

Barrierefreiheit heißt: Alle Menschen können die Seite nutzen, auch mit einer körperlichen Einschränkung (blind, farbenblind, nur Tastatur) oder einer technischen (Screenreader, der die Seite vorliest; kleiner Bildschirm).

Wo nötig: grundsätzlich überall. Für öffentliche Stellen schreibt es die BITV vor (Barrierefreie Informationstechnik-Verordnung). Den internationalen Standard setzen die WCAG (Web Content Accessibility Guidelines) des W3C.

Was umsetzbar: Ein Screenreader kann kein Bild lesen, darum ein alt-Text. Wer Rot und Grün nicht unterscheidet, braucht die Information zusätzlich als Text. Struktur-Tags (h1, ul) verraten dem Screenreader den Aufbau, ein div nicht.

Ergänzung: Seit dem 28.06.2025 gilt das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz auch für viele Online-Angebote von Unternehmen, etwa Online-Shops.

Aus Skript 01b, Folie 14: Keine Information nur über Farbe, sinnvolle alt-Texte, Struktur-Tags statt nur div und CSS, table nur für echte Tabellen, Validatoren nutzen.

b) Session-Daten

  • Login merken: nicht auf jeder Seite neu anmelden
  • Warenkorb über mehrere Seiten
  • mehrseitige Formulare: Daten sammeln, am Ende gemeinsam speichern
  • (auch: personalisierte Seiten, etwa die gewählte Sprache)

HTTP ist zustandslos: Nach jeder Antwort vergisst der Server den Besucher. Eine Session (Sitzung) hält Daten eines Besuchers auf dem Server über mehrere Seiten fest. Der Browser bekommt dazu nur eine Session-ID.

Nützlich ist das überall, wo eine Seite etwas von der vorigen wissen muss: ob der Nutzer angemeldet ist, was im Warenkorb liegt, was er auf Seite 1 eines langen Formulars eingegeben hat.

Aus Skript 06, Folie 2: Sessions vermeiden ständige Neueingabe von Kennworten, ermöglichen personalisierte Seiten und merken Daten, die über mehrere Seiten erfasst werden, etwa einen Warenkorb.
Noch 5 Schritte bis zum Ergebnis
Den ganzen Lösungsweg sehen Studierende und Lehrende der HS KL. Registriere dich mit deiner Adresse @stud.hs-kl.de oder @hs-kl.de, dann geht es hier direkt weiter.

Abbildung 1

a) Barrierefreiheit: wo nötig, was umsetzbar? · 4 Punkte…
b) Drei Nutzungen von Session-Daten…
c) Was braucht eine Internetverbindung? · 3 Punkte…
d) Internationale Webanwendung · 3 Punkte…
e) Vorteile von JSTL in JSP…
f) Cookies: was und wofür?…
LegendeDie sechs Fragen; die Stichworte kommen Schritt für Schritt dazu.