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IProg · Klausur 2 · Aufgabe 1

Grundlagen: DOM, Internet, DNS, W3C und Cross-Site-Scripting

Fünf Wissensfragen ohne Code: was das DOM ist, was das Internet ist, wie das Domain Name System arbeitet, was das W3C tut und wie man Cross-Site-Scripting verhindert. Rechts steht zu jeder Teilaufgabe ein Schaubild. Am Ende jeder Teilaufgabe steht die Antwort so, wie man sie in Stichworten aufs Blatt schreibt.

Die Aufgabe

1) Grundlagen (17 Punkte)

a) Was versteht man unter dem DOM – Modell? Wozu dient es?

b) Was ist eigentlich das "Internet"? Geben Sie eine kurze Definition an und nennen Sie mind. drei wichtige Protokolle.

c) Was versteht man unter dem „Domain Name System"? Welche Rollen spielen dabei "Top-Level-Domains"? Nennen Sie mindestens drei.

d) Was ist das W3C? Welche Aufgabe erfüllt es?

e) Was versteht man unter Cross Site Scripting, wie kann es vermieden werden?

Gefragt sind Begriffe aus den ersten Vorlesungen. Die Klausur ist ohne Hilfsmittel, und das Deckblatt sagt: „In der Regel reichen Stichworte.“ Gesucht sind also kurze, richtige Stichpunkte, keine Aufsätze.

Für die ganze Aufgabe gibt es 17 Punkte. Wie sie sich auf (a) bis (e) verteilen, steht nicht auf dem Blatt. Wo „mindestens drei“ verlangt ist, nennt man drei oder vier.

Merke: Zu jedem Begriff gehören zwei Dinge: was er ist (Definition) und wozu er dient. Die meisten Fragen hier fragen genau nach beidem.
  1. (a) DOM: was es ist, wozu es dient.
  2. (b) Internet: Definition und drei Protokolle.
  3. (c) DNS: was es tut, Rolle der Top-Level-Domains, drei Beispiele.
  4. (d) W3C: was es ist und welche Aufgabe es hat.
  5. (e) Cross-Site-Scripting: wie der Angriff abläuft und wie man ihn verhindert.

Was das DOM ist

DOM = Document Object Model: Darstellung einer (X)HTML-Seite als Baum aus Knoten.

DOM steht für Document Object Model, auf Deutsch etwa „Objektmodell des Dokuments“. Der Browser liest eine HTML-Seite und baut daraus einen Baum. Jedes Element ist ein Knoten in diesem Baum. Was in einem Element steht, sind seine Kinder.

Rechts steht die Liste aus Aufgabe 2 als Baum: <ul> steckt in <body>, die vier <li> stecken in <ul>. Das DOM ist ein Standard des W3C (siehe Teil d).

Aus Skript 02, Folie 6: Die (X)HTML-Seite wird als Baum, bestehend aus Knoten, interpretiert.

Wozu das DOM dient

So steht es auf dem Blatt:

  • DOM = Document Object Model, Standard des W3C
  • (X)HTML-Seite als Baum aus Knoten
  • dient dem Zugriff (z. B. mit JavaScript) zur Laufzeit auf Inhalt, Struktur, Style
  • ermöglicht Reaktion auf Events (z. B. Klick)

Über den Baum kann ein Programm die Seite zur Laufzeit lesen und ändern, also während sie schon im Browser angezeigt wird. Meist ist das Programm JavaScript.

Ändern lassen sich drei Dinge: der Inhalt (ein Text), die Struktur (Knoten hinzufügen oder entfernen) und der Style (Aussehen, etwa Farbe oder Sichtbarkeit). Dazu kann die Seite auf Events reagieren, also auf Ereignisse wie einen Mausklick.

Aus Skript 02, Folie 3: Das DOM unterstützt Zugriff auf und Manipulation von Inhalt, Struktur und Style und ermöglicht die Reaktion auf Events.
Aus Klausur 2, Aufgabe 2 („JavaScript und DOM: Namen ausblenden und Farbe per Klick wechseln“): Genau das macht das Script dort: Es holt die Einträge mit getElementById und blendet einige über ihren Style aus.
Noch 8 Schritte bis zum Ergebnis
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Abbildung 1(a) Das DOM

die Seite als Baum

document
└ <html>
└ <body>
└ <h1> „Liste:“
└ <ul id="u1">
└ <li id="i1"> „Anton“
└ <li id="i2"> „Beate“
└ <li id="i3"> „Arthur“
└ <li id="i4"> „Clara“
Legendegerade gemeintDie Liste aus Aufgabe 2 als Baum. Teil (a) erklärt, was dieser Baum ist.