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IProg · Skript 1 · Abschnitt 5

URI, URL-Codierung und Statuscodes

Jede Seite im Web hat eine Adresse, und jede Antwort des Servers trägt eine Zahl, die sagt, ob es geklappt hat. Hier steht, wie eine Adresse aufgebaut ist, wie Sonderzeichen darin codiert werden und was die Statuscodes bedeuten. Rechts wird die Adresse zerlegt. Mit Weiter geht es Schritt für Schritt voran.

Worum es geht

Skript 01, Folien 33–35: URI, URL-Codierung, Server-Log, HTTP-Statuscodes.

Der Browser schickt eine Anfrage an eine Adresse, der Server antwortet mit einem Statuscode. Die Fragen dieses Abschnitts: Woraus besteht so eine Adresse? Welche Zeichen dürfen darin nicht einfach stehen? Und was sagt der Statuscode?

Aus Skript 01, Folie 30: Die Antwort des Servers beginnt mit einer Statuszeile wie HTTP/1.0 200 OK; 200 ist der Statuscode.

So gehen wir vor:

  1. URI und URL unterscheiden.
  2. Die allgemeine Form lesen und das Beispiel der Folie zerlegen.
  3. Sehen, warum Sonderzeichen codiert werden, und wie.
  4. Die fünf Klassen von Statuscodes kennenlernen, mit echten Zeilen aus einem Log.
  5. Zum Schluss eine Frage im Stil der Klausur.

URI und URL

Skript · Folie 34

URI: Uniform Resource Identifier. Spezialfall URL: Uniform Resource Locator (RFC 1738). Beispiel: https://campusboard.hs-kl.de:443/studiengang?stgid=461

Eine URI (Uniform Resource Identifier, „einheitlicher Bezeichner für eine Ressource“) benennt eine Ressource eindeutig. Eine Ressource ist alles, was man abrufen kann: eine Seite, ein Bild, ein Programm.

Eine URL (Uniform Resource Locator, „Fundort“) ist ein Spezialfall: Sie sagt zusätzlich, wo die Ressource liegt und wie man sie erreicht. Jede Adresse im Browser ist eine URL.

Richtigstellung: Die Folie nennt für URIs RFC 3968. Richtig ist RFC 3986.

Die allgemeine Form

scheme ":" hier-part [ "?" query ] [ "#" fragment ]

Bei Webseiten: https://hostname[:port]/dokumentenpfad

Folie 34 gibt die allgemeine Form einer URI an. So liest man sie:

  • Was in Anführungszeichen steht, steht genau so in der URI: :, ?, #.
  • Was in eckigen Klammern steht, darf fehlen.
  • scheme (Schema) und hier-part müssen immer da sein. „hier“ ist hier kein deutsches Wort, sondern kommt von „hierarchical part“, dem hierarchischen Teil.

Hierarchisch heißt er, weil er vom Groben zum Feinen geht: erst der Rechner, dann der Dienst darauf, dann das Dokument. Bei Webseiten besteht er aus //, dem Host, optional einem Port und dem Pfad zum Dokument. Rechts steht die Form unter dem Beispiel.

Noch 10 Schritte bis zum Ergebnis
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Abbildung 1Aufbau einer URI

https:
//campusboard.hs-kl.de
:443
/studiengang
?stgid=461
Legendegerade gemeintDie Adresse von Folie 34, gleich in ihre Teile zerlegt.