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IProg · Skript 1 · Abschnitt 6

Das Grundgerüst einer HTML-Seite

Jede Web-Seite ist eine Textdatei in HTML. Hier entsteht eine kleine Seite Zeile für Zeile, rechts zeigt der Browser, was davon zu sehen ist. Danach geht es um die Kodierung der Zeichen und um das Prüfen der Seite. Mit Weiter geht es Schritt für Schritt voran. Ein Klick auf einen Schritt springt direkt dorthin.

Worum es geht

Skript 01b, Folien 2 bis 8 und 12: HTML und seine Versionen, das Grundgerüst, die Internationalisierung (I18N) und die Validierung.

Ein Browser zeigt eine Seite nur richtig an, wenn sie richtig gebaut ist. Die Fragen dieses Abschnitts: Was ist HTML, wie sieht das Grundgerüst einer Seite aus, und was muss man beachten, damit Umlaute richtig ankommen und die Seite fehlerfrei ist?

So gehen wir vor:

  1. Was HTML ist und woher seine drei Versionen kommen.
  2. Das Grundgerüst: Zeile für Zeile bis zur fertigen Seite.
  3. Zeichensatz und Kodierung, und was bei einer falschen Angabe passiert.
  4. Warum man jede Seite validiert.
  5. Eine Klausurfrage zum Üben.

Was HTML ist

Skript · (X)HTML

HTML ist die Grundlage fast aller Web-Seiten. Eine HTML-Seite enthält:

  • Texte
  • Formatangaben
  • Metadaten (Daten über die Seite, etwa ihre Kodierung)
  • Verknüpfungen von Dokumenten: Hyperlinks

Zur Darstellung braucht man einen Web-Browser.

HTML heißt Hypertext Markup Language. Eine Markup Language (Auszeichnungssprache) markiert Teile eines Textes mit Tags: Etiketten in spitzen Klammern wie <h1>. Sie sagen dem Browser, was ein Teil ist, etwa eine Überschrift.

Hypertext heißt: Dokumente sind über Links miteinander verknüpft. Die Regeln von HTML legt das W3C fest (World Wide Web Consortium), das Gremium für die Standards im Web.

SGML und XML

  • SGML: Meta-Sprache zur Definition von Dokumentformaten und Tags.
  • Ziel: Daten und Struktur trennen, Dokumente beschreiben sich selbst.
  • XML: vereinfachte Form von SGML.

Das Problem früher: Dokumentformate speicherten vor allem, wie etwas aussieht. Tauscht man ein Dokument aus oder will es anders darstellen, passt das nicht mehr.

SGML (Standard Generalized Markup Language, 1986) löst das: Es ist eine Meta-Sprache, also eine Sprache, mit der man andere Sprachen definiert. Man legt fest, welche Tags es gibt. Daten und Struktur bleiben getrennt. XML (Extensible Markup Language) ist eine vereinfachte Form von SGML.

Noch 13 Schritte bis zum Ergebnis
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Abbildung 1HTML und seine Versionen

woher die Regeln kommen

Legendegerade gemeintEine HTML-Seite, Zeile für Zeile.