Die Aufgabe
Aufgabe 5: (25 Punkte)
Wer viel arbeitet, erhofft sich eine steile Karriere im Unternehmen und einen möglichst zügigen Aufstieg zum Manager. Untersucht wird der Zusammenhang zwischen wöchentlicher Arbeitszeit (Schätzwert in Stunden) und Anzahl der Jahre bis zum Managerposten. Dazu wurden fünf High Potentials befragt:
| Person | wöchentliche Arbeitszeit (in Stunden) xᵢ | Anzahl der Jahre bis zum Managerposten yᵢ |
|---|---|---|
| Felix | 40 | 5 |
| Sanja | 50 | 4 |
| Marc | 60 | 3 |
| Linus | 55 | 3 |
| Pia | 35 | 5 |
| Summe | 240 | 20 |
a) Berechnen Sie den Korrelationskoeffizienten r und interpretieren Sie ihn anschließend. (7 Punkte)
b) Berechnen Sie den Standardfehler. Anmerkung: Sollten Sie a) nicht gelöst haben, rechnen Sie mit r = −0,964 weiter. (3 Punkte)
c) Konstruieren Sie das 80%-Konfidenzintervall. (9 Punkte)
d) Führen Sie einen zweiseitigen Signifikanztest mit α = 10% durch und interpretieren Sie das Ergebnis. D.h., dass die folgende Nullhypothese zu prüfen ist: H0: der wahre Zusammenhang in der Population ist ρ = 0. (6 Punkte)
Zu jeder der fünf Personen gibt es zwei Zahlen: die wöchentliche Arbeitszeit in Stunden und die Zahl der Jahre bis zum Managerposten . Gesucht ist, ob beide Zahlen zusammenhängen. Ein Maß dafür ist der Korrelationskoeffizient . Er liegt immer zwischen −1 und +1: Bei +1 steigt mit genau auf einer Geraden, bei −1 fällt , bei 0 gibt es keinen linearen Zusammenhang.
Die fünf Personen sind nur eine Stichprobe aus allen High Potentials. Darum fragt die Aufgabe nach vier Dingen:
- a) Wie groß ist , und was bedeutet das (Schritte 1 bis 4)?
- b) Wie genau ist dieses ? Das sagt der Standardfehler (Schritt 5).
- c) In welchem Bereich liegt der wahre Zusammenhang (griechisch „rho“) in der Grundgesamtheit? Das ist das 80 %-Konfidenzintervall (Schritte 6 bis 10).
- d) Kann der wahre Zusammenhang auch 0 sein? Das prüft ein Signifikanztest mit (Schritte 11 bis 13).