Die Aufgabe
Aufgabe 9
Eltern einer Schulklasse mit 32 Schülern halten ihre Kinder für hoch intelligent. Sie werden als Psychologe gebeten, diese Vermutung zu überprüfen. Dafür wählen Sie einen normierten Intelligenztest. Der Test ist so konstruiert, dass er Intelligenz auf Intervallskalenniveau misst und in der Population einen Mittelwert von 100 Test-Punkten aufweist (höhere Werte bedeuten eine höhere Intelligenz).
a) Ihre Untersuchung der Gruppe hat den Mittelwert 107,938 und eine Streuung 14,734 ergeben. Ist diese Gruppe von Schülern nun intelligenter? Formulieren Sie Null- und Alternativhypothese.
b) Verwenden Sie zur Beantwortung obiger Frage bitte einen t-Test und testen Sie Ihre Fragestellung auf dem 5% - Signifikanzniveau. Geben Sie hier beide Lösungsmöglichkeiten an, d.h. mit Prüfgröße und mit Definition des Annahmebereichs.
In eigenen Worten: 107,938 liegt über 100. Aber jede Klasse ist eine zufällige Auswahl: Auch bei durchschnittlichen Kindern läge ihr Mittelwert mal darüber, mal darunter. Der Test fragt: Ist der Abstand von knapp 8 Punkten zu groß, um nur Zufall zu sein?
Gesucht: a) Null- und Alternativhypothese. b) Ein t-Test bei α = 5 %, und zwar auf zwei Wegen: mit der Prüfgröße und mit dem Annahmebereich für den Mittelwert.
Der Weg in den fünf Testschritten des Kurses:
- Testschritt 1: Hypothesen aufstellen, Teil a (Schritt 2).
- Testschritt 2: Signifikanzniveau festlegen (Schritt 3).
- Testschritt 3: den Annahmebereich bestimmen (Schritte 4 bis 6).
- Testschritt 4: den Mittelwert der Klasse einordnen (Schritt 7).
- Testschritt 5: entscheiden (Schritt 8).
- Zweiter Weg mit der Prüfgröße (Schritte 9 und 10).