Die Aufgabe
Aufgabe 13
Die Vermutung, dass Arbeiten krank macht ist weit verbreitet. Untersucht wird der Zusammenhang zwischen wöchentlicher Arbeitszeit (in Stunden) und Anzahl der Krankheitstage im Jahr.
| Person | wöchentliche Arbeitszeit (in Stunden) | Anzahl der Krankheitstage im Jahr |
|---|---|---|
| 1 | 40 | 5 |
| 2 | 37 | 11 |
| 3 | 25 | 2 |
| 4 | 40 | 3 |
| 5 | 38 | 9 |
| 180 | 30 |
- Berechnen Sie den Korrelationskoeffizienten r und interpretieren Sie ihn anschließend. (Sie können für Ihre Berechnungen die Tabelle verwenden.)
- Berechnen Sie den Standardfehler.
- Konstruieren Sie das 95%-Konfidenzintervall. (Rechnen Sie hierfür den r-Wert zunächst in einen z-Wert um, bestimmen die Grenzen des Konfidenzintervalls für diesen z-Wert und rechnen dann anschließend diese Grenzen in r-Werte zurück.)
- Führen Sie einen einseitigen Signifikanztest auf dem 5% Signifikanzniveau durch und interpretieren Sie das Ergebnis.
In eigenen Worten: Die fünf Personen sind eine kleine Stichprobe. Der Korrelationskoeffizient beschreibt nur diese fünf. Gefragt ist auch, was für die Population gilt, also für alle Berufstätigen. Den wahren Zusammenhang dort nennt man (gesprochen „rho“). Man kann ihn nicht messen, nur schätzen.
| Teil | was verlangt ist |
|---|---|
| a) | r aus der Tabelle berechnen und deuten |
| b) | Standardfehler von r |
| c) | Bereich, in dem das wahre ρ mit 95 % Sicherheit liegt, über Fisher-z |
| d) | einseitiger Test bei 5 %: macht Arbeiten krank? |
Der Weg:
- a) Mittelwerte, Abweichungstabelle, r und Deutung (Schritte 1 bis 4).
- b) Standardfehler von r (Schritt 5).
- c) r in Fisher-z umrechnen, dort das Intervall bilden, zurückrechnen (Schritte 6 bis 10).
- d) Die 5 Testschritte, einseitig (Schritte 11 bis 14).