Worum es geht: Das Statistische Bundesamt (die Behörde, die in Deutschland amtliche Statistiken erstellt) hat Haushalte nach ihrem Einkommen gefragt. Gemeint ist das Nettoeinkommen eines Haushalts im Monat: alles, was nach Steuern und Abgaben übrig bleibt. Im Aufgabentext steht ein Wort zu viel („für die das“); gemeint ist „für das monatlich verfügbare Nettoeinkommen“.
TEUR heißt Tausend Euro: 1,3 TEUR sind 1.300 €. Die Tabelle nennt keine einzelnen Haushalte. Sie teilt die Einkommen in fünf Bereiche, die Klassen, und gibt für jede Klasse den Anteil der Haushalte an, die dort liegen. Dieser Anteil heißt relative Häufigkeit fi; i ist die Nummer der Klasse, von 1 bis 5. Beispiel: f2=0,27 heißt, 27 % der Haushalte haben 1.300 € bis unter 2.600 €.
Gesucht:
- a) der Median: das Einkommen, das die Haushalte in eine untere und eine obere Hälfte teilt, mit einem Satz zur Bedeutung;
- b) das arithmetische Mittel, also der Durchschnitt, ebenfalls mit einem Satz;
- c) ein Histogramm, ein Bild der Verteilung aus Rechtecken.
Der Weg:
- Tabelle lesen, Anteile aufsummieren, die Klasse mit dem Median finden und darin rechnen; dann deuten (Schritte 1 bis 5).
- Für jede Klasse die Mitte bilden, mit dem Anteil gewichten und aufsummieren; prüfen, wie genau das ist, und mit dem Median vergleichen (Schritte 6 bis 9).
- Klären, warum die Rechteckhöhe nicht der Anteil sein darf; Breiten und Höhen ausrechnen, mit den Flächen prüfen, zeichnen (Schritte 10 bis 14).
Annahme: Die erste Klasse „unter 1,3“ hat keine untere Grenze; man nennt sie offen. Für den Mittelwert und das Histogramm braucht man eine. Hier gilt: Klasse 1 beginnt bei 0, denn ein Nettoeinkommen ist nicht negativ. Eine übliche Faustregel führt zur selben Grenze: Man macht die offene Klasse so breit wie ihre Nachbarklasse. Klasse 2 ist 1,3 TEUR breit, also beginnt Klasse 1 bei 1,3 − 1,3 = 0. Wichtig in der Klausur: Die Annahme hinschreiben. Schritt 8 zeigt, dass eine andere Untergrenze den Mittelwert um weniger als 0,0585 TEUR, also knapp 59 €, verschiebt. Für den Median spielt sie keine Rolle.
Merke: Beim Histogramm wirkt die Annahme stärker: Sie legt Breite und Höhe des ersten Rechtecks fest (siehe Schritt 11).
Merke: Bei Daten in Klassen kennt man nur, wie viele Werte in jedem Bereich liegen, nicht wo genau. Median und Mittelwert sind deshalb Näherungen: Man tut so, als lägen die Werte innerhalb einer Klasse gleichmäßig verteilt.
fünf Klassen,
f1+⋯+f5=1Untersucht wird eine Eigenschaft von Haushalten: ihr monatliches Nettoeinkommen. Die Eigenschaft heißt Merkmal, der Haushalt, an dem man sie misst, heißt Merkmalsträger. Ein konkretes Einkommen, etwa 2.000 €, ist eine Ausprägung des Merkmals.
Aus Aufgabe 1 („Skalenniveaus: Urlaubsort bis Flugangst“): Ein Merkmal ist metrisch skaliert, wenn Abstände zwischen den Werten einen Sinn haben. Das Einkommen ist metrisch: 3.000 € sind 1.000 € mehr als 2.000 €. Deshalb sind hier Median und Mittelwert erlaubt.
Jede Zeile ist eine Klasse: ein Einkommensbereich mit einer unteren Grenze xiu und einer oberen Grenze xio (u für unten, o für oben). „Von … bis unter …“ heißt: Die untere Grenze gehört zur Klasse, die obere nicht. Ein Haushalt mit genau 2,6 TEUR zählt also zu Klasse 3, nicht zu Klasse 2.
Aus Aufgabe 4 („Klausurpunkte in Klassen: Häufigkeiten und Verteilungsfunktion“): Werte in Klassen zusammenfassen heißt: Man zählt nur, wie viele Werte in jedem Bereich liegen. Wo genau ein Wert innerhalb seiner Klasse liegt, geht verloren.
fi ist der Anteil der Haushalte in Klasse i. Alle Haushalte liegen in genau einer Klasse, also müssen die Anteile zusammen 1 ergeben, das sind 100 %. Das ist die erste Probe, ob die Tabelle vollständig ist.
Fi=0,09; 0,36; 0,56; 0,77; 1,00 Der Median ist der Wert, unter dem die Hälfte der Haushalte liegt. Um ihn zu finden, braucht man für jede Klassengrenze den Anteil der Haushalte, die darunter liegen. Man addiert dazu die Anteile in der Reihenfolge der Tabelle auf, von Klasse 1 an. Das Ergebnis heißt kumulierte relative Häufigkeit (kumuliert = angesammelt) und wird mit F geschrieben.
Aus Aufgabe 5 („Mietpreise: relative Häufigkeiten und Verteilungsfunktion“): F(x) ist der Anteil der Werte, die kleiner oder gleich
x sind. Diese Funktion heißt
empirische Verteilungsfunktion.
Weil jede Klasse „bis unter“ geht, ist Fi hier der Anteil unterhalb der oberen Grenze. Bei gleichmäßig verteilten Werten macht der Unterschied nichts aus.
Fi ist der Anteil bis zur oberen Grenze von Klasse i. Jeder Wert entsteht aus dem vorigen plus dem neuen Anteil: Fi=Fi−1+fi.
Gelesen: F2=0,36 heißt, 36 % der Haushalte haben weniger als 2,6 TEUR, also weniger als 2.600 €. Der letzte Wert muss 1 sein: Unter 18 TEUR liegen alle Haushalte.
F2=0,36<0,5≤0,56=F3 ⇒ Klasse 3
Der Median x~ (sprich „x Schlange“) ist der Wert, der die der Größe nach geordneten Daten halbiert: 50 % liegen darunter, 50 % darüber.
Aus Aufgabe 6 („Tore von Arminia Bielefeld: Modus, Median, Mittelwert“): Bei einzelnen Werten ist der Median der Wert in der Mitte der sortierten Liste. Hier gibt es keine einzelnen Werte, nur Klassen; deshalb geht es in zwei Schritten.
1. Schritt der Formelsammlung: die Klasse j suchen, in der F die Marke 0,5 erreicht. Unterhalb der Klasse muss der Anteil noch kleiner als 0,5 sein, an ihrem oberen Ende mindestens 0,5. Fj−1 ist der Anteil unterhalb von Klasse j, Fj der Anteil bis zu ihrem oberen Ende:
Fj−1<0,5≤Fj
Spalte Fi von oben lesen: 0,09 und 0,36 sind kleiner als 0,5. Mit 0,56 ist die Marke überschritten. Also ist j=3: Der Median liegt in der Klasse von 2,6 bis unter 3,6 TEUR. Sie heißt Medianklasse.
Die offene Klasse 1 spielt hier keine Rolle: Ihre untere Grenze wird für den Median nicht gebraucht.
x~≈2,6+0,200,14⋅1,0=3,3 TEUR
Wie viel fehlt noch? Bis zur unteren Grenze 2,6 liegen 36 % der Haushalte. Bis 50 % fehlen 0,5−0,36=0,14, also 14 Prozentpunkte.
Wie weit muss man in die Klasse hinein? Klasse 3 enthält 20 % der Haushalte. Man nimmt an, dass sie gleichmäßig über die Klasse verteilt sind. Dann braucht man für 14 von 20 Prozentpunkten auch 14/20 = 70 % der Klassenbreite. Die Klasse ist 3,6−2,6=1,0 TEUR breit; 70 % davon sind 0,7 TEUR.
Dieses Vorgehen heißt lineare Interpolation: Zwischen zwei bekannten Punkten rechnet man so, als ginge es geradlinig von einem zum anderen. In der Grafik ist es eine Fläche: Links von 3,3 liegen die Klassen 1 und 2 ganz und die linken 70 % von Klasse 3. Zusammen sind das genau 0,50.
Die Formelsammlung fasst das als 2. Schritt zusammen. Die Zeichen: xju und xjo sind untere und obere Grenze der Medianklasse, F(xju) der Anteil unterhalb der Klasse (hier F2), fj der Anteil in der Klasse.
Merke: Median bei klassierten Daten: erst die Klasse mit
Fj−1<0,5≤Fj suchen, dann den fehlenden Anteil durch
fj teilen und mit der Klassenbreite malnehmen.
Die Hälfte der Haushalte hat weniger als rund 3.300 € netto im Monat.
„Interpretieren“ heißt in der Klausur: ein Satz im Sachzusammenhang, mit Zahl und Einheit. Nicht „der Median ist 3,3“, sondern was die Zahl über die Haushalte sagt.
3,3 TEUR sind 3.300 €. Das „rund“ im Satz steht dort, weil der Wert durch lineare Interpolation entstanden ist: Wie die Einkommen innerhalb der Klasse 2,6 bis 3,6 wirklich liegen, verrät die Tabelle nicht.
Der Median hängt nicht davon ab, wie hoch die höchsten Einkommen sind. Ob die obere Grenze der letzten Klasse 18 oder 100 TEUR wäre: Der Median bliebe 3,3 TEUR.
xi=0,65; 1,95; 3,1; 4,3; 11,5 Das arithmetische Mittel xˉ (sprich „x quer“) ist der Durchschnitt: alle Einkommen zusammenzählen und durch die Anzahl der Haushalte teilen. Die einzelnen Einkommen kennt man hier aber nicht.
Deshalb nimmt man für jede Klasse einen Stellvertreter: die Klassenmitte, genau in der Mitte zwischen unterer und oberer Grenze. Man tut so, als hätten alle Haushalte einer Klasse dieses Einkommen. Die Klassenmitte wird hier wie in der Formelsammlung xi genannt.
Die offene Klasse: „unter 1,3“ hat keine untere Grenze. Wie in Schritt 0 angenommen, beginnt sie bei 0, denn ein Nettoeinkommen ist nicht negativ. Dann ist ihre Mitte (0+1,3):2=0,65. Wie stark diese Wahl das Ergebnis beeinflusst, prüft Schritt 8.
xˉ≈∑i=15xifi=4,753 TEUR
Jede Klassenmitte zählt so stark, wie ihr Anteil groß ist. Klasse 2 mit 27 % der Haushalte zählt mehr als Klasse 1 mit 9 %. Man multipliziert deshalb jede Klassenmitte mit ihrem Anteil und addiert die fünf Ergebnisse.
Das Zeichen ∑i=15 (Summenzeichen, großes griechisches Sigma) heißt: Den Ausdruck dahinter für i=1 bis i=5 aufschreiben und alles addieren.
Aus Aufgabe 6 („Tore von Arminia Bielefeld: Modus, Median, Mittelwert“): Bei einer Häufigkeitstabelle ist der Mittelwert die Summe „Wert mal relative Häufigkeit“:
xˉ=∑xifi.
Die Formelsammlung schreibt dafür ein Gleichheitszeichen. Mit Klassenmitten ist das Ergebnis aber nur eine Näherung, deshalb steht hier ≈.
Eine andere Untergrenze als 0 ändert
xˉ um weniger als
0,0585 TEUR
Die offene Klasse: Ihre untere Grenze a liegt irgendwo von 0 bis knapp unter 1,3. Die Klassenmitte x1=(a+1,3):2 liegt dann zwischen 0,65 (für a=0) und knapp unter 1,3. Der Beitrag x1⋅0,09 zum Mittelwert liegt also zwischen 0,0585 und knapp unter 0,117 TEUR. Eine andere Untergrenze als 0 ändert xˉ also um weniger als 0,0585 TEUR, knapp 59 €. Der Grund: Die Klasse ist schmal und enthält nur 9 % der Haushalte.
Ein Beispiel: Begänne die Klasse erst bei 1,0 TEUR, wäre ihre Mitte 1,15 und der Mittelwert 4,798 statt 4,753 TEUR. Am Ergebnis „etwa 4,8 TEUR, deutlich über dem Median“ ändert das nichts.
Die breite Klasse 5 wiegt schwerer. Die Klassenmitte 11,5 gilt für 23 % der Haushalte und liefert mit 2,645 mehr als die Hälfte von xˉ. Liegen die Einkommen dort im Schnitt näher an 5 als an 18 TEUR, ist der wahre Mittelwert kleiner. Das kann die Tabelle nicht klären. Darum ist xˉ bei klassierten Daten immer nur ein Näherungswert.
xˉ≈4,753>3,3=x~: rechtsschief
Der Satz für die Klausur: Im Durchschnitt hat ein Haushalt ein monatliches Nettoeinkommen von etwa 4.753 €. Anders gesagt: Legte man alle Einkommen zusammen und verteilte sie gleich auf alle Haushalte, bekäme jeder rund 4.753 €.
Vergleich: Der Mittelwert liegt um 4,753−3,3=1,453 TEUR, also 1.453 €, über dem Median.
Ergänzung (nicht gefragt): Wie viele Haushalte liegen unter dem Durchschnitt? 4,753 liegt in Klasse 4 (3,6 bis unter 5). Mit derselben Interpolation wie beim Median: bis 3,6 sind es 0,56, dazu der passende Teil der 0,21 aus Klasse 4. Das ergibt etwa 73 % (Rechnung rechts). Fast drei von vier Haushalten haben also weniger als den Durchschnitt.
Warum? Der Mittelwert rechnet jeden Euro mit. Die wenigen hohen Einkommen in der breiten Klasse 5 bis 18 TEUR ziehen ihn nach oben. Der Median zählt nur, wie viele Haushalte unter und über ihm liegen; ihn verschieben hohe Einkommen nicht.
Eine Verteilung mit vielen Werten links und einem langen, flachen Ausläufer nach rechts heißt rechtsschief (auch: linkssteil). Daran erkennt man sie: Der Mittelwert ist größer als der Median. Bei Einkommen ist das typisch.
Merke: Bei Einkommen beschreibt der Median das „typische“ Einkommen besser als der Mittelwert, weil wenige sehr hohe Werte den Mittelwert nach oben ziehen.
Fläche = Anteil, also Höhe = Anteil : Breite
Ein Histogramm zeichnet über jeder Klasse ein Rechteck, ohne Lücke zwischen den Rechtecken. Die Breite des Rechtecks ist die Klassenbreite bi, die Breite der Klasse i in TEUR. Die Klassen sind hier verschieden breit: Klasse 5 reicht von 5 bis 18, sie ist 13 TEUR breit, Klasse 3 nur 1 TEUR.
Würde man als Höhe den Anteil fi nehmen (rot gestrichelt in der Grafik), wäre Klasse 5 fast so hoch wie Klasse 2 und dabei zehnmal so breit. Das Auge sieht die Fläche: Es sähe aus, als hätten die meisten Haushalte 5 bis 18 TEUR. In Wahrheit sind es nur 23 %.
Deshalb gilt: Die Fläche eines Rechtecks ist der Anteil. Aus „Fläche = Breite mal Höhe“ folgt die Höhe: Anteil geteilt durch Breite. Diese Höhe heißt Häufigkeitsdichte di: wie dicht die Haushalte auf einem Tausend Euro der Achse liegen.
Wären alle Klassen gleich breit, hätte jede Höhe denselben Teiler. Dann zeigt schon die Höhe die Anteile richtig, und man zeichnet ein Säulendiagramm ohne Zwischenraum. So unterscheidet es auch die Vorlesung.
Merke: Verschieden breite Klassen ⇒ Histogramm. Die Fläche zeigt den Anteil, die Höhe ist die Häufigkeitsdichte
di=fi:bi.
bi=1,3; 1,3; 1,0; 1,4; 13 Die Breite einer Klasse ist obere minus untere Grenze: bi=xio−xiu.
Für die offene Klasse 1 gilt wieder die Annahme aus Schritt 0: Sie beginnt bei 0. Ohne untere Grenze hätte sie keine Breite, und man könnte kein Rechteck zeichnen.
Die Breiten zeigen die Lage: Klasse 5 ist zehnmal so breit wie Klasse 1 oder 2.
Hier wirkt die Annahme stark. Die Fläche des ersten Rechtecks bleibt immer 0,09. Seine Höhe d1=0,09:b1 hängt aber an der Breite: Ab 0 ist sie 0,09:1,3≈0,0692. Begänne die Klasse bei 1,0, wäre sie 0,09:0,3=0,30 — der höchste Balken von allen. Wie das erste Rechteck aussieht, zeigt also vor allem unsere Annahme, nicht die Daten.
di=0,0692; 0,2077; 0,2000; 0,1500; 0,0177 Jetzt wird jeder Anteil durch seine Breite geteilt. Die Einheit ist „Anteil je TEUR“: d2≈0,2077 heißt, auf jedem Tausend Euro zwischen 1,3 und 2,6 liegen rund 20,8 % der Haushalte.
Gerundet wird auf vier Nachkommastellen; damit lassen sich die Höhen sicher zeichnen. 0,2000 und 0,1500 gehen genau auf.
Das Ergebnis dreht das Bild um: Klasse 5 hat mit 0,23 einen großen Anteil, aber die kleinste Höhe, 0,0177. Die Haushalte verteilen sich dort auf 13 TEUR und liegen dünn.
∑i=15bi⋅di=1 Die Fläche jedes Rechtecks ist Breite mal Höhe. Weil die Höhe Anteil durch Breite ist, kommt genau der Anteil heraus. Alle Flächen zusammen sind dann alle Anteile zusammen, also 1.
Mit den gerundeten Höhen kommt 1,00007 heraus. Die kleine Abweichung stammt nur aus dem Runden auf vier Stellen. In der Klausur zeigt diese Probe, dass keine Höhe verrechnet ist.
x-Achse 0 bis 18 TEUR, y-Achse Häufigkeitsdichte
So auf Papier: Die Einkommensachse muss maßstabsgetreu sein, sonst stimmen die Flächen nicht. Eine unterbrochene Achse ist deshalb falsch. Gut passt: 1 TEUR = 5 mm (ein Kästchen), also 9 cm bis 18 TEUR. Die schmalen Klassen sind dann 5 bis 7 mm breit, Klasse 5 ist 6,5 cm breit.
Für die Hochachse passt 0,05 = 2 cm; der höchste Balken (0,2077) wird dann etwa 8,3 cm hoch, der flachste (0,0177) etwa 7 mm.
Beide Achsen beschriften: „Einkommen in TEUR“ und „Häufigkeitsdichte“. Die Klassengrenzen an die Achse schreiben, die Höhen über die Rechtecke.
Was man sieht: Am dichtesten liegen die Haushalte zwischen 1,3 und 2,6 TEUR. Nach rechts läuft die Verteilung lang und flach bis 18 TEUR aus. Das ist die rechtsschiefe Form aus Schritt 9.
| Teil | Weg | Ergebnis |
|---|
| a) | F aufsummieren, Klasse mit Fj−1<0,5≤Fj, interpolieren | x~≈3,3 |
| b) | Klassenmitten, ∑xifi | xˉ≈4,753 |
| c) | Höhe di=fi:bi | Histogramm |
In Worten: Die Hälfte der Haushalte hat weniger als rund 3.300 € netto im Monat. Im Durchschnitt sind es etwa 4.753 €. Der Durchschnitt liegt höher, weil wenige hohe Einkommen ihn nach oben ziehen: Etwa 73 % der Haushalte liegen darunter.
Plausibilität: Beide Werte liegen im Bereich der Daten. Der Median liegt in der Klasse, in der F über 0,5 springt, und links von ihm ist genau die Fläche 0,50. Die Flächen des Histogramms ergeben 1.
Rückblick: Bei Daten in Klassen: Median über
F und lineare Interpolation, Mittelwert über Klassenmitten, Histogramm mit Fläche = Anteil. Offene Klassen brauchen eine Annahme, die man hinschreibt.